Girls’Day 2019: Sarah Reincke im Bundestag

Der bundesweite Girls’Day erfreut sich seit seinem Start im Jahr 2001 größter Beliebtheit und wurde auch diesmal wieder rege nachgefragt. Das kann auch der SPD-Bundestagsabgeordnete Frank Junge bestätigen, der auf seinen ausgeschriebenen Girls`Day-Platz zahlreiche Bewerbungen erhielt.

Frank Junge: „Der Girls’Day soll den Teilnehmerinnen zeigen, wie spannend die Arbeit in den verschiedenen Berufszweigen sein kann. Ich wollte gerne einem Mädchen die Möglichkeit für einen Einblick in den Alltag des Politikbetriebs bieten. Durch diesen Aktionstag sollen Öffentlichkeit und Wirtschaft auf die Stärken der Mädchen aufmerksam gemacht werden. Und nicht zuletzt kann so ein Erlebnistag vielen jungen Frauen helfen, sich für eine bestimmte Ausbildung oder einen Studiengang zu entscheiden. Aus diesem Grund beteilige ich mich jedes Jahr am Girls’Day.“

Die 16-jährige Sarah Reincke aus Dabel – Schülerin am Gymnasium „David Franck“ in Sternberg – bekam in diesem Jahr die Gelegenheit als Girls’Day-Teilnehmerin einen Tag lang die Arbeit der SPD-Bundestagsfraktion mit zu verfolgen. „Meine Mutter hat mich auf das Angebot von Frank Junge in der Zeitung aufmerksam gemacht und ich war sofort begeistert. Ich habe vorher schon mehrfach den Schweriner Landtag besucht und war gespannt die Arbeit im Bundestag kennenzulernen“, erläutert Sarah ihre Motivation zur Bewerbung.

Bereits am Vorabend des Girls’Day wurden alle Teilnehmerinnen der SPD-Abgeordneten durch den Bundestag geführt. Das Programm am Girls’Day selbst war vielfältig: Neben einem gemeinsamen Frühstück stand auch ein Gespräch mit der Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion, Andrea Nahles, auf dem Programm. Darüber hinaus gab es eine Diskussionsrunde zum Thema „Frauen (M)acht Politik!“ sowie ein Planspiel, in dem spielerisch der Gang durch die Gesetzgebung erarbeitet wurde.

Zwischendurch hatte Sarah die Gelegenheit sich mit Frank Junge zum Mittagessen zu treffen und zu diskutieren. Anschließend führte Junge sie noch durch den Bundestag und gab ihr das Angebot mit auf den Weg, auch vor Ort als ständiger Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen.

Nach dem Tag zeigte sich Sarah begeistert: „Ich war vorher bereits sehr neugierig auf den Girl’s Day in Berlin und wurde nicht enttäuscht. Besonders aufregend war das Treffen mit Andrea Nahles, die mit uns gemeinsam gefrühstückt und uns dabei ganz locker Rede und Antwort gestanden hat. Ich habe mich schnell mit meiner Zimmergenossin aus Thüringen angefreundet und wir haben über die verschiedensten politischen Themen diskutiert.“ Auch die Inhalte haben ihr sehr gut gefallen. „Wir haben mit Bundestagsabgeordneten über den Einfluss von Frauen in der Politik, den Klimaschutz und die Bildungspolitik diskutiert und auf der Besuchertribüne des Plenarsaals einen Einblick in den Politikbetrieb erhalten. “
Ihr Fazit: „Die Tage in Berlin waren sehr aufschlussreich und ich habe viel gelernt. Ich hoffe, dass andere Schülerinnen, denen ich vom meinem Girls’Day erzähle, dann auch Interesse haben und sich vielleicht im nächsten Jahr bewerben werden. Ich kann das auf jeden Fall empfehlen.“

Und auch Frank Junge war der Tag mit Sarah sehr wichtig:
„Ich freue mich sehr darüber, dass Sarah der Tag im Deutschen Bundestag gefallen hat. Sie ist eine sehr wissbegierige und engagierte Schülerin. Ich hoffe, dass so ein Einblick dazu beitragen kann, den Politikerberuf für junge Frauen interessanter zu machen. Im Deutschen Bundestag liegt der Frauenanteil leider nur noch bei 31 Prozent. Das sind 6 Prozent weniger als noch in der letzten Wahlperiode. Hier zieht der geringe Frauenanteil von CDU/CSU, FDP und AfD den Durchschnitt stark nach unten.“