Umstrukturierung der DFB-Regionalligen könnte den Osten benachteiligen

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Der SPD-Bundestagsabgeordnete Frank Junge hat gemeinsam mit anderen ostdeutschen Mitgliedern der SPD-Bundestagsfraktion in einem Brief an den DFB-Präsidenten Reinhard Grindel für eine ausgewogene Umstrukturierung der Fußballregionalligen geworben.

„Der vorliegende Entwurf des DFB würde u.a. unsere Regionalliga Nordost gegenüber den Ligen aus dem Westen und Südwesten benachteiligen. Alle sollten die gleichen Chancen für einen Aufstieg in die 3. Bundesliga haben, denn genau das ist es ja schließlich was man unter sportlichem Wettbewerb versteht.“, begründet Frank Junge seine Mitinitiative für das Schreiben an Reinhard Grindel.

Der Deutsche Fußball-Bund will die Regularien für den Aufstieg von den Regionalligen in die 3. Bundesliga reformieren. Schon lange wird kritisiert, dass keiner der fünf Regionalligameister direkt in die 3. Bundesliga aufsteigen kann, sondern nur drei von ihnen nach entsprechenden Relegationsspielen. Der von DFB-Präsidenten Reinhard Grindel vorgelegte Entwurf sieht nun vor, dass zukünftig vier Regionalligameister aufsteigen können. Zwei von denen sollen dabei als gesetzt gelten und direkt aufsteigen, nämlich die aus dem Westen und dem Südwesten. Die drei anderen aus dem Norden, Nordosten und Bayern sollen untereinander die beiden verbleibenden Aufstiegsplätze ausspielen. Bereits am Freitag wird der DFB auf einem Außerordentlichen Bundestag seine Entscheidung fällen.

Im Pressebereich dieser Homepage finden Sie das Schreiben der Landesgruppe Ost in der SPD-Bundestagsfraktion an den DFB-Präsidenten Reinhard Grindel als PDF.