Über Patenschaftsprogramm für ein Jahr in die USA

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Der junge Handwerker Florian Kiesow aus Siggelkow wurde vom Bundestagsabgeordneten Frank Junge für die Teilnahme am Parlamentarischen Patenschaftsprogramm für junge Berufstätige des Deutschen Bundestages nominiert.

Der 24-jährige Florian Kiesow aus Siggelkow tritt im August einen einjährigen USA-Aufenthalt im Rahmen eines Austauschprogrammes an, das gemeinsam vom Deutschen Bundestag und dem Kongress der USA getragen wird. Die Patenschaft für die einzelnen Teilnehmer übernehmen Bundestagsabgeordnete. Unter mehreren geeigneten Bewerberinnen und Bewerbern aus den Wahlkreisen mussten sich die Abgeordneten für eine oder einen entscheiden. Der SPD-Bundestagsabgeordnete Frank Junge freut sich, dass er mit der Patenschaft für Florian Kiesow auch in diesem Jahr wieder einen jungen Berufstätigen aus seinem Wahlkreis in die USA entsenden darf.

Florian Kiesow arbeitet als Metallbauer bei der Firma seines Vaters für Zaun- und Metallbau in seinem Heimatort Siggelkow. Er hatte sich bereits im Herbst 2016 für das Austauschjahr beworben und sich im anschließenden Verfahren als Kandidat qualifizieren können. Um Florian Kiesow auch persönlich etwas näher kennenlernen zu können, hat der Bundestagsabgeordnete Frank Junge ihn und seinen Vater in den Deutschen Bundestag eingeladen. Im Gespräch berichtete der junge Metallbauer unter anderem auch über seine Motivation für die Bewerbung. „Ich bin in meinem bisherigen Leben sehr wenig aus meiner Heimat raus gekommen und ich denke, das Austauschprogramm bietet eine gute Möglichkeit dies zu ändern. Die USA sind ein interessantes Land, welches viele Kulturen und Sprachen vereint und ich würde mich sehr freuen, mehr über die dort lebenden Leute herauszufinden und lernen zu dürfen“, erzählt Florian Kiesow.

„Für Florian ist das jetzt genau das richtige Alter, um noch mal solche Erfahrungen zu machen und seine Sprachkenntnisse auszubauen“, sagt sein Vater, Ingolf Kiesow.

Frank Junge hat sich seine Auswahl nicht leicht gemacht und erklärt warum er sich schließlich für den jungen Metallbauer entschieden hat: „Bei der Auswahl hat vor allem eine Rolle gespielt, dass Florian Kiesow im Bewerbungsverfahren einen redegewandten und gleichzeitig bodenständigen Eindruck hinterlassen hat und sich in der Gruppenarbeit als guter Teamplayer herausstellte. Ich finde speziell dieses Programm für junge Berufstätige wichtig, da ihnen die Möglichkeit eingeräumt wird, Erfahrungen im Ausland zu sammeln, die sie zu Schulzeiten nicht machen konnten und für die sich später kaum mehr so eine Gelegenheit im Leben bietet. Dass mit Florian Kiesow jemand aus dem soliden Handwerksbereich die Chance bekommt, freut mich ganz besonders. Das und seine positive und humorvolle Art werden ihn zu einem guten Botschafter unseres Landes in den USA machen.“

Für alle, die auch Interesse an so einem USA-Aufenthalt haben, besteht noch bis zum 15. September 2017 die Möglichkeit sich für das Stipendienjahr 2018/2019 zu bewerben. Das Programm ist sowohl für junge Berufstätige, als auch für Schüler angelegt. Mehr Informationen gibt es auf der Internetseite des Bundestages: www.bundestag.de/ppp.